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Eine Frage der Einstellung

Defekte Pkw-Leuchten erhöhen das Unfallrisiko. Deshalb bieten viele Werkstätten im Oktober einen kostenlosen Licht-Test an.

 

19.10.2018

Zu niedrig eingestellte Scheinwerfer verkürzen die Sichtweite, zu hoch ausgerichtete Leuchten blenden möglicherweise den Gegenverkehr. Beides ist gefährlich, besonders bei Dunkelheit. Ob die Leuchten am Fahrzeug korrekt eingestellt sind, können Fahrer beim kostenlosen Licht-Test im Oktober überprüfen lassen.

Eine defekte Lichtanlage am Fahrzeug erhöht das Unfallrisiko. Leuchten Scheinwerfer die Fahrbahn nicht ausreichend aus, besteht die Gefahr, andere Verkehrsteilnehmer und Hindernisse zu übersehen. Und wenn Bremslicht oder Blinker nicht funktionieren, steigt die Gefahr von Auffahr- beziehungsweise Abbiegeunfällen. Mängel wie diese sind keine Seltenheit: Laut Statistik des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) war ein Drittel der beim Licht-Test 2017 überprüften Pkw mit mangelhaften Lichtanlagen unterwegs, jedes zehnte blendete den Gegenverkehr.

Acht Lichter. Ein Check.

Beim jährlich stattfindenden Licht-Test haben Autofahrer die Möglichkeit, die Lichtanlage ihres Fahrzeugs auf Mängel prüfen zu lassen. Vom 1. bis zum 31. Oktober bieten Meisterbetriebe der Kfz-Innung den kostenlosen Check an. Dabei prüfen Experten acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung auf ihre Funktion und Einstellung: 

  • Fern- und Abblendlicht
  • Nebel- Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer
  • Schlusslichter
  • Bremslichter
  • Nebelschlussleuchte
  • Fahrtrichtungsanzeiger
  • Begrenzungs- und Parkleuchten
  • Warnblinkanlage

 

Kleinere Defekte werden kostenfrei behoben. Falls größere Reparaturen nötig sind, vereinbaren Fahrer am besten vor Ort einen Folgetermin. Sind alle Mängel beseitigt, gibt es die Licht-Test-Plakette für die Windschutzscheibe.  

Korrekte Leuchtweite selbst einstellen

Mit dem einmaligen Check ist es jedoch nicht getan. Er sollte durch regelmäßiges „Feintuning“ mittels Leuchtweitenregulierung ergänzt werden. Dabei ist Folgendes zu beachten: 

  • Die Stellung 0 der Leuchtweitenregulierung ist richtig, wenn eine oder zwei Personen im Auto sitzen. 
  • Die mittlere Einstellung nutzen, wenn auch die Rücksitze besetzt sind oder Gepäck im Kofferraum transportiert wird.
  • Die höchste Einstellung wählen, wenn das Auto voll besetzt und beladen ist oder wenn ein Anhänger ans Fahrzeug gekuppelt ist.   

Prüfen, säubern, freikratzen

Selbst die besten Scheinwerfer und die korrekte Einstellung der Autolichter nützen nichts, wenn diese verschmutzt oder von Eis und Schnee bedeckt sind. Empfehlenswert ist daher, die Lichter vor jeder Fahrt zu überprüfen und falls nötig zu säubern beziehungsweise freizukratzen. Wer selbst von einem entgegenkommenden Fahrzeug geblendet wird, verhindert kritische Situationen, indem er unmittelbar die Geschwindigkeit verringert und den Blick auf den rechten Fahrbahnrand richtet.

Auch checken: das Augenlicht

Regelmäßige Sehtests helfen, im Straßenverkehr den Durchblick zu behalten – besonders zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Dann nimmt die Fähigkeit der Augen ab, kleinere Sehschwächen selbst zu kompensieren. Deshalb laden ZDK und der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) ebenfalls im Oktober alle Autofahrer zum Sehtest ein. Teilnehmende Innungsoptiker prüfen die Tagessehschärfe kostenlos.   

Bild: iStock 

https://www.runtervomgas.de/impulse/artikel/eine-frage-der-einstellung.html