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Runter vom Gas
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Smartphones können töten

Immer mehr Verkehrstote durch Ablenkung.

 

02.12.2016

Im Jahr 2015 kamen auf Deutschlands Straßen 3.459 Menschen ums Leben. Laut einer aktuellen Studie des Versicherers Allianz davon jeder Zehnte bei Unfällen, bei denen der Fahrer abgelenkt war. 

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass fast jeder zweite Autofahrer (46 Prozent) das Mobiltelefon während der Fahrt nutzt. Jeder siebte Autofahrer tippt hinterm Steuer Textnachrichten und jeder vierte liest SMS, Messenger oder Mails. Diese alarmierenden Werte übersteigen sogar noch die Ergebnisse einer Studie der TU Braunschweig.

 

Bereits in einer vorherigen Befragung der Allianz nannten 56 Prozent Ablenkung (insbesondere durchs Handy) als größte Unfallgefahr. Dieser Wert wurde nur überboten von alkoholbedingten Crashs (72 Prozent).

 

Tatsächlich ist „nicht angepasste Geschwindigkeit“ nach wie vor die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle. 2015 kamen laut dem Statistischen Bundesamt 1.192 Menschen bei Geschwindigkeitsunfällen ums Leben. 

 

Die Unfallursache Ablenkung wird statistisch nicht erfasst. Doch die aktuelle Allianz-Studie zeigt: Das Telefon lenkt  im Straßenverkehr stark ab. Aber auch Essen und Rauchen im Auto beeinträchtigten die Konzentration beim Fahren. Drei Viertel der Befragten fühlen sich zudem durch die verbaute Technik im Auto abgelenkt. Dabei sind rund 60 Prozent der Meinung,  Musikhören lenke ab und 40 Prozent nennen  die Bedienung des Navigationsgeräts.

Erschreckende Werte, die zeigen, wie vielfältig die Gefahr durch Ablenkung am Steuer ist.

 

Bild: iStock

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