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Runter vom Gas
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Smartphone im Verkehr ächten

Ablenkung am Steuer soll Thema in der Schule werden.

 

30.01.2017

Vom 24.01. bis 27.01. tagte in Goslar der 55. Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT). Eine wichtige Empfehlung der Konferenz für den Gesetzgeber: Die Nutzung elektronischer Geräte, insbesondere Smartphones und Tablet-Computer, während der Fahrt müsse gesellschaftlich geächtet werden. Ein weiteres Thema war die Debatte um eine Einführung genereller Fahreignungstests für Senioren.

Unfallursache Smartphone

Die Experten des VGT empfehlen „dass eine gesellschaftliche Ächtung der Nutzung von elektronischen Geräten während des Fahrens erreicht werden muss. Dazu ist eine Kombination von psychologischen, edukativen, technischen und rechtlichen Maßnahmen notwendig.“

Um die Anzahl der Unfälle, die auf Ablenkung zurückgehen, exakt benennen zu können, soll eine Studie in Auftrag gegeben werden. Die Datenlage ist bis jetzt unzureichend. 

Außerdem wird empfohlen, dass Ablenkung im Straßenverkehr Thema in der schulischen Verkehrserziehung, in der Fahrausbildung und in öffentlichkeitswirksamen Kampagnen wird. Aber auch technische Lösungen sollen zukünftig helfen, die verbotene Nutzung elektronischer Devices zu unterbinden.

Bei wiederholten Regelverstößen innerhalb eines Jahres sollten die Täter mit Fahrverbot und/oder einer Teilnahme an einem Verkehrsunterricht belegt werden können. Innerhalb der Probezeit soll der Verstoß härter geahndet werden.

Senioren im Straßenverkehr

Für die Einführung genereller Fahreignungstest für Senioren sieht der VGT zurzeit keine Grundlage. Immer wieder wird in der Öffentlichkeit und unter Experten darüber diskutiert, ob ältere Menschen ein zunehmendes Risiko im Straßenverkehr darstellen.

So sollen Instrumente entwickelt werden, damit Senioren ihre Fahrkompetenzen besser einschätzen können.

Die Überprüfung der Fahreignung aufgrund eines konkreten Anlasses soll durch Interviews, Tests, größere Sensibilisierung und kompetente verkehrsmedizinische Gutachten, verbessert werden.

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