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Runter vom Gas
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In seinen Händen
Kevin M. überlebte einen schweren Verkehrsunfall. Danach sah er keinen Sinn mehr. Doch ein Moment änderte alles.

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20. Mai 2015, Lingen in Niedersachsen. Kevin war mit dem Motorrad auf dem Weg nach Hause.
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Der Unfall
Kevin fliegt aus der Kurve
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Papa, ich merke meine Beine nicht!   
Als Joachim M. den Unfallort erreicht, beruhigt er seinen Sohn, obwohl er selbst mit der Fassung ringt.
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Die Lunge war zerquetscht, die Aorta verletzt. Kevin schwebte in Lebensgefahr. Dass er querschnittgelähmt sein würde: Das stand fest.
Im Krankenhaus
Liegen lernen, Schmerzen ertragen und die Frage: Wie soll es weitergehen?
Spuren eines schweren Unfalls: Die Narbe entlang seiner Wirbelsäule ist rund 40 cm lang.
Mehr als fünf große Narben aus drei lebensrettenden Notoperationen hat Kevin an seinem Körper. Neben den starken Schmerzen hat er auch Zukunftsängste.
Bild aus früheren Tagen: Kevin mit 15 Jahren am Dortmund-Ems-Kanal. Damals kannte sein Körper nur Narben in der Länge eines Streichholzes. Er wollte Architekt werden.
Mit der Zeit schrumpft Kevins Freundeskreis. Am Ende verlässt ihn seine Freundin. Nach acht Jahren Beziehung ist Schluss. Kevin fällt in ein Loch.
Kevin bleibt eine Zeit zu Hause, sieht viel fern und schläft. Eine willkommene Abwechslung sind die Therapiestunden. Er igelt sich ein und ist auf andere angewiesen. „Will ich so leben?“
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Das Leben spielt Pingpong
Kevin ringt mit seinem Schicksal – und hat plötzlich einen glücklichen Moment.
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Kein leichter Weg, aber ...
... Kevin erfährt Unterstützung, gewinnt neue Freunde, fasst Mut und kämpft sich zurück in sein neues Leben.
Wieder auf Augenhöhe
Wunder der Technik: Kevin läuft! Nach dem Unfall erfährt er im Krankenhaus vom Exoskelett und beginnt später eine Therapie mit dem Laufroboter. Ein Wendepunkt!
„Man muss sich nichts vormachen, man läuft mit dem Exoskelett nicht einfach so los“, sagt Kevin. Seit eineinhalb Jahren trainiert er mit dem Laufroboter. Jeder Fortschritt ist dabei hart erkämpft. Monate lang übte er Aufstehen, Stehen und Setzen ...
... erst nach einem Jahr läuft Kevin mit dem Exoskelett alleine. Am Anfang musste aber Therapeutin Sabrina oft stützend eingreifen.
Kevin hat viel mit dem Laufroboter geübt, den er über Gewichtsverlagerung steuert, und bewältigt heute kleinere Hindernisse. Sabrina muss nur noch selten unterstützen.
Keine Armbanduhr, sondern die zentrale Steuereinheit des Exoskeletts. Vor jeder Stufe oder Bordsteinkante muss Kevin per Knopfdruck das Exoskelett neu einstellen.
Kommunizieren auf Augenhöhe. „Die Perspektive ändert vieles – und macht einfach nur glücklich,“ ,sagt Kevin.
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Boden unter den Füßen
Kevin wird bejubelt und gefeiert.
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Kevin bekommt Unterstützung auf seinem Weg, aber er gibt auch viel zurück.
Blick nach vorne
Sein Leben? „Eigentlich ganz normal“, sagt er.
Der Weg zurück ins Leben war schwierig. Kevin hadert nicht mehr, blickt nach vorne und hat seine Umwelt an seine neue Situation angepasst. Wie es weitergehen soll? Diese Frage stellt er sich nicht mehr.
Auch sein Auto wurde umgebaut. So kann er damit fahren wie ein gesunder Mensch.
Beim Einstieg hilft ihm eine elektrische Rampe, den Rest macht Kevin allein.
Auf dem Absprung. Kevin baut ein eigenes Haus und zieht bald zu Hause aus. Im Alltag braucht er keine Hilfe mehr und in seinem Job kommt er auch allein zurecht.
Kevin hat die Freude am Leben zurückgewonnen – das spüren auch andere.
Kevins Weg in die Zukunft ist jetzt wieder hoffnungsvoll. Eine Bitte hat er aber noch ...
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Kevins Appell
„Ich merke es immer selbst..."
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Er überlebte einen schweren Verkehrsunfall. Danach sah Kevin M. keinen Sinn mehr. Doch ein Moment änderte alles.
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