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Runter vom Gas
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Einen Gang runterschalten – bevor es zu spät ist

Viele Verkehrsteilnehmer nehmen Stress mit ins Auto. Der neue Spot von „Runter vom Gas“ zeigt, wohin das führen kann.

 

16.01.2019

Pünktlich zum nächsten Termin: Könnte knapp werden. Schnell noch über die Ampel? Sie ist ja noch nicht rot. Oder überholen?

Viele Verkehrsteilnehmer lassen sich im Stress dazu verleiten, Regeln zu missachten und sich rücksichtslos zu verhalten.

35 Prozent der Deutschen geben zu, dass sie bereits einmal absichtlich dicht aufgefahren sind, wenn ein anderer Fahrer sie aufgeregt hat. Das hat das Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag von Vinci Autoroutes 2018 erfragt. Auch fluchen, ein festerer Druck aufs Pedal oder das Betätigen der Hupe sind demnach alltäglich.

Nur vier Prozent der Deutschen bezeichnen sich selbst als aggressiv im Straßenverkehr. Aber gleichzeitig schätzen sie 38 Prozent der anderen Verkehrsteilnehmer so ein. Das Bewusstsein für das Fehlverhalten ist also da. Nur halten die meisten sich selbst nicht für einen Teil des Problems.

Stress erhöht das Unfallrisiko, er kann tödlich sein. 

Hektik kann dazu führen, dass Verkehrsteilnehmer zu schnell sind. Die Folge: Aufgrund unangepasster Geschwindigkeit sind 2017 1.077 Verkehrsteilnehmer nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ums Leben gekommen – das ist mehr als jeder dritte Verkehrstote (34 Prozent).

Stress verleitet viele Menschen auch, zu dicht aufzufahren. So sind 2017 mehr als 70.000 Personen im Straßenverkehr verunglückt, weil der Sicherheitsabstand ungenügend war. 203 Verkehrsteilnehmer starben dadurch.

Grundsätzlich ist im Straßenverkehr Gelassenheit gefragt. Entspannen, durchatmen, einen Gang runterschalten – das rät der neue Spot der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“.

Und zwar, bevor es zu spät ist.

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