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Runter vom Gas
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29 Verkehrstote weniger

3.177 Menschen sind 2017 im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das sind 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr – ein Rekordtief.

 

02.03.2018

3.177 Menschen sind 2017 nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Straßenverkehr gestorben. Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung vor mehr als 60 Jahren. Einen Anstieg gab es jedoch bei Verkehrsunfällen insgesamt.  

2017 wurden mehr Verkehrsunfälle registriert: rund 2,6 Millionen und damit zwei Prozent mehr als 2016. Dennoch reduzierte sich die Zahl der Verkehrstoten auf 3.177 – ein neuer historischer Tiefstand. Noch nie seit Beginn der Erhebung verloren so wenige Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Auch die Zahl der Verletzten sank im Vergleich zum Vorjahr – um 2,1 Prozent auf etwa 388.200 Personen.

Mehr Motorradfahrer verunglücken tödlich

Einen Anstieg verzeichnet die Unfallstatistik hingegen bei zu Tode gekommenen Motorradfahrern: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der tödlich verunglückten Fahrer von Krafträdern mit amtlichem Kennzeichen (+ 46 Getötete beziehungsweise + 8,6 Prozent). Ebenfalls starben mehr Lkw-Insassen: 30 mehr als im Vorjahr (+24,2 Prozent). Weniger tödlich Verunglückte gab es bei Pkw-Insassen (– 104 Getötete beziehungsweise – 7,4 Prozent) und Fußgängern (– 28 Getötete beziehungsweise – 6,4 Prozent).

Positive Entwicklung in den meisten Bundesländern

Mit Blick auf die Unfallentwicklung in den Bundesländern weist die Statistik aus: In Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sind weniger Verkehrsteilnehmer gestorben. In Baden-Württemberg, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen waren es hingegen mehr. In Bremen blieb die Zahl getöteter Verkehrsteilnehmer im Vergleich zu 2016 unverändert.

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