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Zehn Geschenke für Autofahrer, Radfahrer und Co.

Der Sohn hat keinen Helm, die Tochter keine zusätzlichen Reflektoren am Fahrrad? Weihnachten ist der ideale Zeitpunkt, um das zu ändern. Zehn Geschenkideen für Verkehrsteilnehmer.

 

10.12.2018

Es ist das größte Geschenk, wenn Menschen gesund bleiben. Und vor allem: wenn sie sicher durch den Straßenverkehr kommen. Verschenken Sie zum Fest der Liebe etwas Sicherheit und ermöglichen Sie Tochter oder Sohn, dem Partner oder den Eltern ein sicheres Ankommen. Zehn Ideen für Weihnachten, die Verkehrsteilnehmern den Verkehrsalltag erleichtern.

1. Den Kopf in Sicherheit wiegen

Immer unterwegs mit dem Fahrrad, doch kein Helm auf dem Kopf? Wenn ein Familienmitglied ohne Kopfschutz unterwegs ist, nutzen Sie Weihnachten und verschenken Sie einen Fahrradhelm. Gesetzlich zwar nicht vorgeschrieben, schützt er zuverlässig vor Kopfverletzungen und rettet häufig Leben. Damit der Fahrradhelm größtmögliche Sicherheit bietet, muss er der Norm EN 1078 (CE) entsprechen. Ein entsprechender Hinweis befindet sich meist in der Innenseite des Kopfschutzes. Wichtig ist: Der Helm darf nicht rutschen. Falls das Modell für Tochter oder Sohn gedacht ist, stellen Sie sicher, dass der Helm auch den Geschmack trifft. Im Idealfall suchen Sie das Modell im Vorfeld mit dem Nachwuchs gemeinsam aus, damit Sie den richtigen Sitz und Komfort überprüfen können. 

2. Den Rucksack erstrahlen lassen

Gerade im Winter ist Auffallen alles – vor allem für schwächere Verkehrsteilnehmer. Ein sinnvolles Zubehör für Radfahrer und Fußgänger ist ein reflektierender Rucksacküberzug. Er hält nicht nur bei Regen oder Schnee dicht. Er erhöht auch die Sichtbarkeit – allerdings nur, wenn er aus reflektierendem und fluoreszierendem Material besteht. Auto-, Lkw- und Motorradfahrer sehen Fußgänger und Radfahrer so bereits aus bis zu 134 Metern Entfernung. Hellauf begeistert werden auch die Angehörigen an Heiligabend sein.

3. Die Räder ins richtige Licht rücken

Nicht nur nach vorn und nach hinten: Auch zur Seite müssen Radfahrer gut sichtbar sein. Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) müssen sie eine dieser drei Vorgaben erfüllen: Entweder haben die Reifen retroreflektierende Streifen oder retroreflektierende Speichen bzw. Speichenhülsen an jeder Speiche oder mindestens zwei gelbe, um 180 Grad versetzt angebrachte, Speichenreflektoren sind pro Laufrad angebracht. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden: In jedem Fall gehen Sie damit bei der Geschenkwahl auf Nummer sicher. Speichenhülsen oder -clips lassen sich einfach nachträglich anbringen und sorgen bei jedem Rad für eine gute seitliche Sichtbarkeit, sobald sie von Fahrzeug-Scheinwerfern erfasst werden.

4. Wenn, dann ein Fahrrad

Sie denken größer? Verschenken Sie ein Fahrrad – ob für Tochter oder Sohn, die Partnerin oder den Partner oder ein anderes Familienmitglied. Kommt vielleicht sogar ein Lastenfahrrad infrage? Wägen Sie ab, ob Sie ein Modell mit oder ohne Elektromotor ins Auge fassen. Mitunter müssen Radfahrer deutlich mehr Kraft auf die Pedalen bringen. Ebenfalls haben Lastenräder spezielle Anforderungen. Damit Sie richtig liegen: Lüften Sie bereits vor Heiligabend ihr Geschenkgeheimnis und suchen Sie das Modell mit dem Angehörigen aus. Oder schenken Sie einen Gutschein. Lassen Sie sich auf jeden Fall in Fachgeschäften beraten. Die Größe des Rads muss stimmen und auch eine Probefahrt ist wichtig. An Elektroräder muss man sich erst gewöhnen und das Fahrverhalten der schwereren Räder kennenlernen. Erfahren Sie hier mehr über Pedelcs, S-Pedelecs und E-Bikes: Link zu www.runtervomgas.de/impulse/artikel/rueckenwind-in-vielen-staerken.html

5. Auch ein Gutschein tut gut

Für Pkw- und Motorradfahrer gibt es zahlreiche Geschenkmöglichkeiten. Eine davon: ein Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining. Sowohl für Fahranfänger als auch Erfahrene ist ein solches Training sinnvoll. Bei diesen Sicherheitstrainings helfen Experten mit Gesprächen und Übungen, die Fähigkeiten zu fördern und gefährliche Situationen auf einem Parcours durchzuspielen. Auf der Website des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) finden Interessierte das passende Angebot. Die Website sortiert Fahrsicherheitstrainings der zertifizierten DVR-Partner und listet sie nach Entfernung vom eigenen Standort auf. Die Kosten für ein Pkw- oder Motorrad-Sicherheitstraining liegen zwischen 70 und 150 Euro.

6. Kinder gut sichern

Ihr Kind wächst bald aus der Babyschale heraus? Dann könnte ein neuer Kindersitz die ideale Weihnachtsanschaffung sein. Keine Scheu vor dem großen Angebot. Am einfachsten finden Sie ein geeignetes Modell bei einer Beratung im Fachhandel. Vor Ort erfahren Sie, welcher Sitz zum Kind und Auto passt. Generell bieten Babyschalen und Kindersitze mit Isofix-System die größte Sicherheit. Eingehakt in zuvor installierte Haltebügel, sind sie fest mit dem Fahrzeug verbunden. Doch damit ist es nicht getan. Viele Eltern machen – auch unbewusst – Fehler bei der Kindersicherung. Achten Sie neben dem passenden Sitz auch auf die richtige Gurtführung und eine fehlerfreie Montage. Ein kurzer Check vor Fahrtantritt ist ebenfalls unentbehrlich, um den Nachwuchs zu sichern. Mehr Infos zum Kauf und zum Einbau erhalten Sie hier: www.runtervomgas.de/impulse/artikel/kinder-im-auto-sicher-befoerdern-so-geht-es-richtig.html  

7. Für alle Biker mit Köpfchen

Wer einen Motorrad- oder Rollerfahrer in der Familie hat, kann Weihnachten mit einem neuen Helm punkten. Die meisten kennen zwar die Helmpflicht. Doch damit ist es nicht getan. Offene „Jet-Helme“ etwa erfüllen zwar die gesetzlichen Anforderungen, bieten bei einem Unfall jedoch keinen ausreichendenden Schutz. Grundsätzlich sollte ein sicherer Helm den gesamten Kopf umschließen und der ECE-Norm 22-05 entsprechen. Der passende Helm sitzt fest ohne zu drücken, liegt vollständig auf und lässt sich bei geschlossenem Kinnriemen nicht vom Kopf ziehen. Damit der oder die Beschenkte den passenden Helm findet, ist es unerlässlich, verschiedene Modelle und Hersteller beim Anprobieren zu vergleichen. Ebenfalls sinnvoll: Eine retroreflektierende Motorradweste zur Erhöhung der Sicherheit.

8. Mit dem Kasten auf Kurs

Viele Autofahrer sind mit veraltetem Erste Hilfe-Material unterwegs – häufig mit abgelaufenem Verfallsdatum. Im Ernstfall können Helfer nicht angemessen unterstützen. Prüfen Sie unauffällig den Verbandkasten im Wagen ihres Partners und legen sie ihm gegebenenfalls einen neuen unter den Baum. Wichtig ist, dass dieser die DIN-Norm 13164 erfüllt und alle notwendigen Materialien enthält. Um als Ersthelfer an einer Unfallstelle richtig zu handeln, sollte man sein Wissen regelmäßig auffrischen. Rettungsdienste bieten Erste-Hilfe-Kurse an. Sie dauern nicht länger als 90 Minuten und sind ein schöner Anlass, auch nach den Feiertagen gemeinsam Zeit zu verbringen.

9. Zur Sondervorstellung ins Mäusekino

„Sind wir schon da?“ Kinder langweilen sich auf langen Autofahrten häufig. Selten zögern sie, das auch lautstark zum Ausdruck zu bringen. Wenn ihr Quengeln den Fahrer vom Verkehrsgeschehen ablenkt, kann es gefährlich werden – besonders bei winterlichen Straßenverhältnissen. Folgende Geschenkidee schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Mit einem tragbaren DVD-Player oder Tablet sowie Kopfhörern wird die Rückbank zum Kinderkino. Altersgerechte Filme oder vor Abfahrt installierte Spiele unterhalten den Nachwuchs und verkürzen die Reisezeit. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, dass die Familie sicher in den Weihnachtsurlaub kommt. Darüber hinaus helfen „analoge“ Spielideen, die Zeit bis zur Ankunft zu vertreiben. 

10. Rücksicht kostet nur ein Lächeln

Je näher Weihnachten rückt, desto hektischer werden Verkehrsteilnehmer. Es gibt viel zu erledigen. Und die Zeit wird knapp. Doch egal, ob es darum geht, den richtigen Baum, Lebensmittel und Getränke oder das passende Geschenk zu finden – letztendlich haben alle dasselbe Ziel: sicher Zuhause ankommen. Dazu kann jeder beitragen. Machen auch Sie Ihren Mitmenschen eine kleine Freude mit Rücksicht und defensivem Verhalten. Passen Sie ihre Fahrweise nicht nur im Hinblick auf vorgeschriebene Tempolimits, sondern auch an aktuelle Wetterbedingungen  an und verzichten Sie im Zweifel auf ihren eigenen Vorrang – nicht nur während der Feiertage! 

Bild: iStock

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